14x20, 357 Seiten, Halbleinen mit reicher Goldprägung, Kopfschnitt verblasst, Etikettspuren (Preiskleber?) auf den Vorsätzen, insgesamt sehr schön erhalten. Beim Verlag Neufeld und Henius mit Abbildungen nach alten Meistern von Herbert Eulenberg herausgegeben.
            Wilhelm Heinse (1746-1803) war ein deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar. Bekanntschaft mit Wieland und Gleim, Teilnahme am Halberstädter Dichterkreis. In diesem Tagebuch- und Briefroman verarbeitet Heinse seine Eindrücke der Italienreise, die er – großteils zu Fuß – von 1780-1783 machte. Das Werk erschien 1786 und richtete den Blick des deutschen Publikums auf die Renaissance, die der Antike als ebenbürtig dargestellt wurde.
            Herbert Eulenberg (1876-1949) war ein deutscher Dichter, Journalist und Dramaturg, prononcierter Vertreter der Moderne, unter den Nationalsozialisten verboten und nicht aufgeführt, nach 1945 Mitarbeiter des „Aufbau“ und der „Weltbühne“, Auszeichnungen in der BRD und der DDR.