11,5x16,5, 324 Seiten, Halbleinen, zu Beginn mit fünf Stahlstichen mit Seidenhemdchen ausgestatten, zu denen fünf auf das jeweilige Bild bezogene Gedichte stehen; leider fehlt der erste Stich. Ansonsten ist das Buch dem Alter entsprechend recht gut erhalten mit eine Ausbesserung auf dem Blatt 113/114.
Das Buch enthält Novellen und Gedichte der Zeit, das heißt, es finden sich Autoren wie Joseph von Hammer-Purgstall oder Franz Stelzhamer, um die bekannteren zu nennen. Im Allgemeinen  handelt es sich um die typisch österreichische, erbauliche und legitimatorische Beamtenliteratur des 19. Jahrhunderts wie etwa von Ludwig Scheyrer und Friedrich Steinebach. Der Harausgeber Seidl lebte von 1804 bis 1875 mit Unterbrechungen in Wien und war bezeichnenderweise der Textdichter des „Gott erhalte“, aber auch von Gedichten, die von etwa Schubert oder Loewe vertont wurden und heute nur wegen dieser Vertonungen bekannt geblieben sind.