13,5x21, gelbes Leinen mit schwarzer Titel- und Rückenprägung, 352, 550 und 492 Seiten, gut erhalten, Bleistiftvermerke auf der jeweils letzten Seite. Der dritte Band wurde von Hans Sokol mit dem Material Cortis fertiggestellt.
           E. C. Conte Corti (1886-1953), aus altem lombardischen Adel, war Offizier und Schriftsteller. Auf Grund seiner Herkunft erhielt er Einblicke in die privaten Archive des Hochadels, was die Biographie durch eine einzigartige Quellenlage auszeichnet. Corti war zutiefst österreichisch-legitimistisch und monarchistisch eingestellt, beteiligte sich aber am Machwerk des Bundes deutscher Schriftsteller Österreichs (Bekenntnisbuch österreichischer Dichter). Von seiner jüdischen Frau wollte er sich nicht trennen, weswegen sein Ansuchen um Aufnahme in diue NSDAP abgelehnt wurde.
            Hans Sokol, ehem. Fregattenkapitän der k. u. k. Kriegsmarine, engagiert in der Kriegsgräberfürsorge des Schwarzen Kreuzes (1964 Ehrung als Vizepräsident durch den Wiener Bürgermeister Franz Jonas) auch im Ausland, so weit es Soldatengräber aus dem Ersten Weltkriegs betraf, schrieb das Werk im Sinne Cortis (und wohl auch im eigenen Sinne) fertig.