18x25,5, 272/434 (erster Band in zwei Teilbänden in einem), 672 und 497 Seiten, alle Bände grünes Leinen mit dunkelgrüner und goldener Deckel- und Rückenprägung und aufkaschierter Titelillustration, zahlreiche Illustrationen und Kunstdrucke, deren jeweils erster im Band mit Seidenhemdchen ausgestattet ist; Verzeichnisse von Abbildungen und Tafeln, Inhaltsverzeichnis am Anfang jedes Bandes, Register jeweils am Schluss. Alle Bände sind innen gut erhalten, außen etwas beschabt, der erste Band außen unten  mit eingerissenem Rücken,
            Die Bände entsprechen dem Vorhaben, auf dem Stand der Wissenschaften populäre, leicht verständliche Darstellungen einem Laienpublikum zu geben. Als Autorinnen und Autoren erscheinen durchaus auch die fortschrittlichsten ihrer Zeit; so findet sich im ersten Band ein, wenn auch neutral gehaltener, Beitrag (Das Geschlechtsleben des Weibes) von Johanna Elberskirchen (1864-1943, Feministin, aktiv in der Frauenbewegung, der Sozialdemokratie, Vorkämpferin der Sexualreformbewegung zusammen mit Magnus Hirschfeld; sie setzte sich für die Abschaffung des § 175 RSTGB – Verbot von Homsexualität – ein. Ihre Urne wurde 1975 heimlich von zwei Frauen in der Grabstätte ihrer Lebensgefährtin Hildegard Moniac beigesetzt. Am 5. Dezember 2002 beschloss die Gemeindevertretung Rüdersdorf bei Berlin einstimmig, die Grabstätte Elberskirchen/Moniac unter Schutz zu stellen. Sie hatte in der Schweiz Medizin und Jura studiert, da in Deutschland zu dieser Zeit Frauen nicht zum Studium zugelassen waren.), auch Wilhelm Bölsche (1861-1939, Freidenker, Schriftsteller; Dichter; Volksbildner) ist – man ist versucht, zusagen: natürlich – vertreten.