14x20,5, 72 Seiten, Pappband, Rücken beschädigt, Fadenheftung beim letzten Bogen gelöst, Eigentumsvermerke, Tintenfleck auf Kopf und Hinterdeckel, erschienen (in erster Auflage) beim Verlag der Katholischen Union für Österreich
            Richard von Kralik (Richard Ritter Kralik von Meyrswalden, 1852-1934) war ein Schriftsteller und Kuturphilosoph von ausgeprägter romantisch überhöhter katholischer Neigung, Verbindung mit Leogesellschaft, Mitgründer des Verbandes katholischer Schriftsteller Österreichs, später des Gralbundes (gemeinsam mit Franz Eichert), Briefverkehr mit Karl May (May, obwohl Protestant, gerierte sich in seinem Werk, wo es christlich war, durchaus katholisch) seit 1898, die beiden trafen sich in den christlich-mythischen Facetten ihres Schrifttums, aber auch in den Vorstellungen von Veredelung und Erhöhung der Menschen.
            Franz Eichert (1857-1926), Bahnbeamter, Dichter, Journalist, Mitglied des Gralbundes, Herausgeber der Zeitschrift „Der Gral“ ab 1906. Verfasser von viel gelesener religiöser Lyrik, auch seine Kriegsgedichte weisen stark katholische Züge auf.