14,5x22, 24 Seiten, Papier: „,Separatabzug aus den Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen‘, 4. Heft. XXIX. Jahrgang“, fleckig, Nähung fest, aber Seiten gebrochen, handschriftliche Bibliotheks- oder Archivvermerke, handschriftliche Widmung des Verfassers.
            Das Heft beschreibt in einem Aufsatz die Bemühungen der oben erwähnten Gesellschaft, einen Wasserweg von Linz bis Hamburg zu Stande zu bringen, indem die Donau mit der Moldau durch einen Kanal verbunden wird. Das Unternehmen wurde nie verwirklicht, es sei denn, man sieht die Eisenbahn zwischen Linz und Budweis als die nun doch gelungene Verbindung zwischen Donau und Moldau an, nota bene sie vom Sohn (Franz Anton von Gerstner) des Proponenten der Kanal- Bahnidee (Franz Josef [von] Gerstner, hatte 1807 im Auftrag der erwähnten Gesellschaft Niveauberechnungen und Kostenvoranschläge für die Verkehrswege gemacht) ins Leben gerufen wurde.