23x16,5, 380, 296 und 298 Seiten, es handelt sich um die sechs Bände (jeweils zwei Bände in einen gebunden) der Nachdichtung des poetischen Werks von Petöfi durch Ignaz Schnitzer. Der Verlag Halm &Goldmann hat eine Auflage von fünfhundert Stück für die Suskribenten veröffentlicht, wovon diese Ausgabe die Nummer 154 trägt. Die Bände (Halbpergamentbände, Goldprägung) sind auf Bütten gedruckt, die Seiten nur am Kopf beschnitten (Goldschnitt), sonst unbeschnitten; mit Lesebändchen versehen und Frontispiz mit Seidenhemdchen im 1. und 2. Band. Sehr dekorativ, außen etwas berieben; innen sehr gut erhalten.

            Der Buchschmuck stammt vom Grafiker Rudolf Geyer (1884 Wien – 1972 Wien), Mitglied im Österreichischen Werkbund, seine ersten Schriftentwürfe wurden 1906 veröffentlicht. Ignaz Schnitzer, auch Ignác Schnitzer, (1839 Ratzersdorf in Bratislava – 1921 Wien) war Schriftsteller, Übersetzer, Librettist (Der Zigeunerbaron), Journalist, etc.